Kathmandu-Patihani

Am naechsten Tag holte Arjit mich um ca. 9 Uhr ab. Diesmal aber mit dem Taxi (So ein Luxus!). Wieder fuhren wir durch Gassen die fuer mich alle gleich aussahen, und ich wunderte mich wie die Leute es hier schaffen sich zurecht zu finden. Irgendwann kamen wir an eine grosse Strasse (wirklich gross, 4 Spurig!…oder so ungefaehr 4 Spurig). Dort warteten viele Minibusse darauf mit Menschen befuellt zu werden. Wir gingen an diesen aber vorbei um zu einem Restaurant zu gelangen. Fruehstueckszeit. Daalbhat-Zeit. Da wir die naechsten 6-8h jedoch im Bus sitzen werden entschloss ich mich dazu nichts zu essen, und nur eine Tasse Chiya (Nepalesischer Tee. Schwarzer Tee mit Gewuerzen und Milch–gibts auch jeden Tag 2 mal) zu trinken.

Dann fing die Fahrt an. Also, eigentlich nicht. Dann fing die warterei an. Der Minibuss faehrt naehmlich erst los, wenn er voll ist. Das dauert seine Zeit.

Ich hab schon am zweiten Tag aufgegeben auf die Uhr zu schauen. Also hab ich keine Ahnung wie lange wir gewartet haben!

Irgendwann ging es dann aber los. Die fahrt war lang und holprig, aber auch WUNDERSCHOEN! Waehrend die Nepalesen schliefen schaute ich mich um. Sobald wir aus Kathmandu heraus waren hat man nur mehr Berge gesehen (Nicht den Himalaya..sondern nur das zentrale Bergland). Die “Strasse” schmiegt sich an die Berge, was die Fahrt sehr aufregend, und wahrscheinlich gefaehrlich, macht. Trotzdem war sie WUNDERSCHOEN.

Der Fensterplatz: Als einzige nicht Nepalesin hatte ich die Ehre am Fenster zu sitzen. Dies ist gleichzeitig ein gut und schlecht. Einerseits hatte ich einen konstanten Windstrom der mich abkuehlte im Gesicht, andererseits hatte ich einen konstanten Windsturm im Gesicht. Das Fenster durfte ich nicht zu machen, denn dann wuerden die restlichen Fahrgaeste an der Hitze ersticken.

Nach einiger Zeit blieben wir stehen, um eine Mittagspause zu machen. Daalbhat, Klo (ja! Es gab eins!-Nepalstyle), Gesichtswaesche und weiter. In Nayarangath (oder so) stieg ich aus, bekam meinen Rucksack (der aufs Dach geschnuert wurde) wieder und stand vor Shreeram (MD of FACE Nepal).

Die naechste Motorradfahrt stand mir bevor.

Wir schlaengelten uns durch die Loecher und kamen dann irgendwann bei Shreeram zu Hause an. Mein Zimmer wurde mir gezeigt und dann kamen auch schon die zwei Kinder zu mir um mich u begruessen.

Alles hat geklappt!

Published by

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *